Bericht vom Wassertest am 17.09.2017

Bei herrlichem Herbstwetter trafen wir uns am See in Waßmannsdorf, dem Revier, das uns von Herrn Erdem zur Verfügung gestellt wurde. Der Revierleiter Jürgen Niederstraße, der ein gebürtiger Bayer ist, wies uns ein und gab auch die Büchsenschüsse für unsere Prüflinge ab.

Prüfungsleiterin war Michaela von Godin, also meine Wenigkeit mit Jagdschein. Karin Kobart hatte wie immer alles vorbereitet: Die Prüfungsformulare, das Chiplesegerät, die Urkunden, Tisch und Stühle etc. pp.. Auch für das leibliche Wohl hatte sie gesorgt und brachte herrliche Brötchen, Croissants sowie Kaffee mit.

Pünktlich trafen die Richter Herr Udo Siegmann (gebürtiger Schwabe, wie ich) und Herr Paul-Beda Kruse ein. Zur Prüfung waren eigentlich sieben Hunde gemeldet, aber nur drei Hunde waren erschienen, sodass Karins sieben mitgebrachte Stockenten (natürlich nicht mehr am Leben) leider nicht alle zur Verwendung kamen. Zuallererst musste das Organisatorische erledigt werden, also die Prüfungsgebühr und der Preis für die Ente mussten beglichen werden, die Stammbäume für die Eintragungen (ob bestanden oder nicht) abgegeben werden und es wurde die Chipnummern der Hunde mit den jeweiligen Nummern im Stammbaum verglichen.

Danach ging es endlich los: Schuß - Ente rein - Hund rein - Ente rausbringen.

Ein Hund meinte wohl, dass es noch zu kalt sei und so haben wir eine Pause mit Kaffee eingelegt. Anschließend lief es auch bei diesem Hund wunderbar, sodass alle drei Hunde bestanden haben:

Greta von der Dammheide mit 22 Punkten, Besitzer: Iris Lechky
Feldjägers Fritz mit 32 Punkten, Besitzer: Petra Tersch
Bohemia vom Odinsee mit 32 Punkten, Besitzer: Karin Kobert

Anschließend wurde alles in die Prüfungspapiere und Stammbäume eingetragen. Richter und Prüflinge waren zufrieden und wir genossen noch etwas unser Beisammensein. Als alle weggefahren waren, hat Karin meine Agathe und Bertha mit einer der verbleibenden Enten vertraut gemacht. Hertha ging darauf zwar ins Wasser, aber die Ente war ihr wohl zu eklig. Nach einer Weile fand Agathe aber doch durchaus gefallen an der Ente und holte sie nach mehrmaligen üben aus dem Wasser. Karin ließ ihre Hunde im Anschluss auch noch ins Wasser und so hatten sogar die Nichtprüflinge auch noch ein bisschen Spaß.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es für jedes unserer Mitglieder interessant wäre, bei einer solchen Veranstaltung dabei zu sein und auch einfach nur einmal zuzusehen. Man kann so viel lernen, auch für den eigenen Hund!

Ein großes Dankeschön an Karin Kobart, für ihre unermüdliche Arbeit mit Alexander Eichhorn bei der nächtlichen Formular- und Urkundenbeschaffung, nachdem unsere Postverschickung nicht rechtzeitig ankam.

Freue mich Euch bald wieder zu sehen!

Eure Michaela v. Godin

Bericht & Fotos: Michaela von Godin