Bericht zur Schweißprüfung am 28.10.2017

Am 28.10.17 hatten wir unsere Schweißprüfung im Genshagener Forst. Um 08.30 Uhr kamen langsam alle zusammen, während Karin Zelt und Tisch aufbaute. Auf diesem wurden neben den Prüfungspapieren auch der köstliche Zwiebelkuchen von Frau Hansen sowie die anderen schönen Stärkungsmittel von Karin Kobart und Heidi Rogge gestellt.

Begrüßen durften wir folgende Richterinnen: Frau Stürmer, Frau Sabine Höhn und Frau Schosland als Obfrau.

Als erstes wurden die Impfbücher und die Chipnummer mit dem Stammbaum überprüft, dann ging es an das Nummernziehen für die jeweilige Fährte und die Reihenfolge der Schussfestigkeitsprüfung. Da kein Hund ohne Nachweis der Schussfestigkeit an der Schweißprüfung teilnehmen darf, wurde mit dieser Prüfung begonnen. Dazu mussten wir auf eine freie Fläche fahren. Dort wurde von den fünf Prüflingen einer nach dem anderen von dem Besitzer freigelassen und zur Suche geschickt, während Herr Bernd Müller zwei Schüsse mit dem Gewehr abgab. Alle Hunde zeigten keine Angst und konnten wieder angeleint werden.

Anschließend begann die eigentliche Schweißprüfung bei der sechs Hunde gemeldet waren. Den Besitzern klopfte das Herz und alle waren sehr aufgeregt, was die Hunde gar nicht verstanden, da es für sie ja eine tolle Sache ist. Den Anfang machte Heidi Rogge mit Bibbi und der Nummer 10. So ging es dann etwa alle 30 bis 45 Minuten für die nächsten Nummern weiter. Es war insgesamt schon recht windig, aber es regnete nicht und wir hatten doch recht viel Glück mit dem Wetter. Dies war wichtig, denn keine der Fährten war einfach und die Hunde mussten sich ordentlich anstrengen, die mit Damwildschweiß gespritzten Fährten abzuarbeiten. Die Richterinnen und der fährtenkundige Rolf Schmeske hatten es nicht leicht, immerhin mussten sie alleine für die Fährten (die Wege zur Fährte nicht eingerechnet) mindestens 6 km über Stock und Stein laufen, gleichzeitig beobachten und urteilen. Bei jedem erfolgreichen Ende haben Frau Stürmer und Frau Höhn das gefundene Stück Wild mit ihren mitgebrachten Hörnern verblasen. Beim letzten Hund lief als Obfrau Frau Kobart mit, der wir noch ein riesen Dankeschön aussprechen müssen für ihre enorme Arbeit mit Organisation, Vorbereitung und Beratung in allen Dingen der Hundearbeit, ohne die wir so etwas gar nicht hätten machen können!

Unser Danke geht auch an die drei Richterinnen, wobei einen von ihnen eine besonders weite Anreise gehabt hatte. Auch vielen Dank an die Helfer Rolf Schmeske und Bernd Müller, die Karin zur Hand gingen, sowie an unseren Haus und Hof Fotografen Andreas Prochnow.

In einem italienischen Restaurant in Großbeeren fand das glückliche Ende mit der Übergabe der Urkunden statt. Bestanden haben folgende Hunde.

Schussfestigkeit:

Bertha vom Schöbendorfer Busch, Besitzerin: Michaela Frfr.von Godin
Mirus vom Papenforth, Besitzer: Wilfried Müller
Q-Marie vom Rehsprung, Besitzer: Dr. Wilhelm Jahns
Alfons vom Pelzner Hof, Besitzer: Dr. Wilhelm Jahns
Yiamo, Besitzerin: Frau Schosland
Ebony vom Rehsprung, Besitzerin: Frau Schosland

Schweißprüfung:

Bibi vom schnellen Pfeil, Besitzerin: Heidi Rogge, Punkte: 75
Benjamin vom Lübarser Fließ, Besitzer: Klaus Hornschuch, Punkte: 67
Bertha vom Schöbendorfer Busch, Besitzerin: Michaela Frfr. von Godin, Punkte: 75
Ulexus vom Odinsee, Besitzerin: Eva-Maria Hansen, Punkte: 75
Q-Marie vom Rehsprung, Besitzer: Dr. Wilhelm Jahns, Punkte: 50
Mirus vom Papenforth, Besitzer: Wilfried Müller, Punkte: 82

Mit Grüßen an Euch alle,

Eure Michaela v. Godin

Bericht: Michaela von Godin & Fotos: Andreas Prochnow